Tierwelt


Luchs

Der Luchs ist wieder im  Fichtelgebirge

Der stämmige, hochbeinige zur Gattung der Kleinkatzen gehörige Luchs ist vor ca. 150 Jahren von Jägern in unseren Wäldern völlig ausgerottet worden. Als der "eiserne Vorhang" zum damaligen Ostblock fiel, kam das Raubtier wahrscheinlich Anfang der neunziger Jahre von Tschechien über den Bayerischen Wald in unsere Heimat zurück. In den vergangenen Jahren gab es bis zu 300 Hinweise, daß der Luchs wieder hier ist. Es sollen fünf bis sechs dieser eleganten Wildkatzen im Fichtelgebirge, Frankenwald und Steinwald leben.


Kreuzotter

Die Kreuzotter

Die Kreuzotter (Vipera berus)ist wohl die bekannteste und häufigste Giftschlange im Fichtelgebirge. Sie lebt in lichten Wäldern, Mooren und Heideflächen. Das ca.60cm große Tier,tritt in verschiedenen Farbvarianten auf, denn sie kann sich ihrem Untergrund gut anpassen. In den Felsspalten und Granitblöcken des Fichtelgebirges kann die Kreuzotter gut überwintern. Es ist schon vorgekommen daß Menschen durch einen Kreuzotterbiss gestorben sind, aber bei der Wirkung des Giftes wird auch gerne übertrieben.


Iltis

Der Iltis

Der zur Familie der Marder gehörende Iltis ist ein ausgesprochener Bodenbewohner und klettert nur in äußersten Notfällen. Dafür ist er ein ausgezeichneter Schwimmer. Mit seinen Anal oder Stinkdrüsen spritzt er sein übelriechendes Sekret den Feinden (Fuchs, Hund) zielsicher entgegen. Als Nahrung bevorzugt er Ratten und Frösche die er in seinem Bau vorrätig lagert. Er ist ein verkehrt gefärbtes Säugetier, denn seine Unterseite ist erheblich dunkler als der Rücken. Auffallend auch seine dunkle Augenbinde.


Iltis

Der Marder

Typisch für den Steinmarder ist sein langer bis zu den Vorderbeinen reichender weißer Kehlfleck. Er tötet kleinere Tiere durch einen Biss am Hinterkopf oder im Nacken, bei größeren öffnet er die Halsschlagader. Er kann in Hühnerställen regelrecht ein Blutbad anrichten (Blutsäufer). Außerdem ernährt er sich von Ratten aber auch Obst und Beeren ißt er gerne.


Iltis

Der Eichelhäher

Der Eichelhäher "Wächter des Waldes". Im Volksmund auch "Nusser" genannt. Der zu den Rabenvögeln gehörende Waldbewohner besitzt ein ausdrucksvolles farbiges Federkleid. Auffällig sind besonders die blau-schwarz gekennzeichneten Federn am Bugflügel. Er zeigt sich auch gerne zur Zugzeit in Parks und Gärten. Dem aufmerksamen Vogel entgeht nichts. Bei kleinster Störung beginnt er mit lautem Gekrächtse das weithin hörbar ist.